BDO in Arbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit vertreten

Corinna Probst (Foto: privat)

Die BDO wird im neugegründeten Arbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit des Deutschen Kulturrats von Corinna Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Harmonikaverbandes, vertreten. Der Arbeitskreis mit Expertinnen und Experten aus den Mitgliedsverbänden des Deutschen Kulturrates begleitet die Arbeit des neuen Projektbüros Frauen in Kultur und Medien und erarbeitet Stellungnahmen für den Sprecherrat. Dabei soll der gesamte Kulturbereich in den Blick genommen werden.


Corinna Probst: „Frauen haben eine andere Herangehensweise und Sicht auf die Dinge. Ich finde es wichtig, dies auch in der kulturellen Arbeit sichtbar zu machen und ihre Positionen in Entscheidungsprozessen wiederzufinden. Es gilt die Rahmenbedingungen unter die Lupe zu nehmen, um Frauen den Weg an die Spitze von kulturellen Einrichtungen zu erleichtern.“

Corinna Probst hat Musik- und Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Hamburg und Berlin studiert. Eine Ausbildung zur Kirchenmusikerin und eine berufsbegleitende Fortbildung in Elementarer Musikerziehung rundeten ihre Studien ab. Berufliche Erfahrung sammelte sie u.a. als Leiterin eines Hamburger Kulturzentrums und einer städtischen Musikschule sowiein der redaktionellen Mitarbeit in Print- und TV-Medien. Seit März 2017 ist sie Geschäftsführerin des DHV.

BDO-Präsident Ernst Burgbacher: „Die BDO setzt sich für Chancengleichheit von Männern und Frauen ein und unterstützt daher selbstverständlich gerne die Arbeit des Deutschen Kulturrats durch die Entsendung von Frau Probst in den Arbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit.“

Der Arbeitskreis ist die Fortführung des Runden Tischs Frauen in Kultur und Medien, der im vergangenen Jahr auf Initiative der Kulturstaatsministerin zusammengekommen war. Er hat unter anderem gefordert, die Datenlage über die Situation von Frauen in Kultur und Medien zu verbessern. Hierzu tragen nun zwei Studien bei, die in den vergangenen Monaten erschienen sind: „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates und kürzlich „Frauen in Kultur und Medien – Ein europäischer Vergleich“ der Hertie School of Governance.