BKM-Preis für kulturelle Bildung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) honoriert mit dem „BKM-Preis Kulturelle Bildung“ hervorragende Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung. Die Auszeichnung unterstreicht die herausragende Bedeutung der Vermittlungsarbeit von öffentlichen und privaten Institutionen sowie bürgerschaftlichen Initiativen. Der Preis würdigt deren Engagement aber auch das der jeweiligen Träger und Förderer. Sie alle sollen ermutigt werden, der kreativen Vermittlung von Kunst und Kultur, der kulturellen Teilhabe und Diversität ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen. Es können Projekte und Initiativen aus allen Kunstgattungen ausgezeichnet werden.

Bereits eine Nominierung für den Preis ist mit einer Anerkennungsprämie in Höhe von 5.000,- € verbunden. Die Preisträger erhalten insgesamt 60.000,- €. In der Regel werden drei Preise verliehen. Sollten Sie ein preiswürdiges Projekt kennen, setzen Sie sich schnell - bis spätestens zum 20. November 2017 - mit der BDO in Verbindung (Kontakt).

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sondieren 50 vorschlagsberechtigte Organisationen, darunter auch die BDO, einzelne Vorschläge. Direkte Bewerbungen beim BKM sind aufgrund des zweistufigen Auswahlverfahrens nicht möglich.

Ausgezeichnet werden künstlerische Vermittlungsprojekte, Vorhaben oder entsprechende Netzwerke, die bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt sind und die bundesweite Relevanz haben. Diese kann insbesondere durch eines oder mehrere der folgenden Merkmale begründet sein:

  • Das Projekt war neuartig und ist bundesweit modellhaft.
  • Das Projekt nutzte experimentelle Methoden, die während der Projektlaufzeit evaluiert wurden.
  • Das Projekt hatte länderübergreifenden Charakter und verdient seiner Art nach bundesweite Aufmerksamkeit.

Für die Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend:

  • was war an der vorgeschlagenen Initiative besonders?
  • worin bestand die künstlerische, kulturpädagogische bzw. kunstvermittelnde Qualität?
  • erfolgte eine Ausrichtung auf Menschen, die als Publikum oder als Akteure bislang unterrepräsentiert waren?
  • wie wurden diese an den verschiedenen Prozessen beteiligt?
  • war das Vorhaben durch Einbindung in kooperative Netzwerke bzw. durch die Verankerung im Sozialraum strukturell nachhaltig angelegt?

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, wird den „BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018“ voraussichtlich im Sommer 2018 in der Stiftung Genshagen bei Berlin verliehen.

Sollten Sie ein preiswürdiges Projekt vorschlagen, beantworten Sie bitte alle (!) der folgenden Fragen:

  • Wie heißt das Projekt?
  • Wer ist der Träger des Projekts?
  • Was war das Ziel des Projekts?
  • Welche konkreten Aktivitäten wurden unternommen?
  • Weshalb besitzt das Projekt bundesweite Modellfunktion und wie ist es übertragbar?
  • An welche Zielgruppen richtete sich das Projekt?
  • Wie wurden diese angesprochen und einbezogen?
  • Inwiefern sind die praktizierten Formen der Kunstvermittlung innovativ?
  • Wie wird die Nachhaltigkeit des Projekts/Netzwerks gewährleistet?
  • Was war an dem Projekt/Netzwerk besonders bemerkenswert und was hebt es von anderen ab?