Dienstag, 11. Juli 2017

VerbandspilotInnen - Rückblick und Impulspapier

Das Projekt „VerbandspilotInnen“ der Bundesakademie Trossingen in Kooperation mit der BDO ist speziell für Verbandsvorstände sowie haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Amateurmusikverbänden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene konzipiert. Die erste Weiterbildung fand vom 7. bis 9. Juli 2017 mit rund 40 TeilnehmerInnen aus 11 Bundesländern  statt.

Die Themen waren u.a. Nachwuchsgewinnung, Förderprogramme des Bundes, Moderation, Konfliktmanagement und Social-Media-Marketing. In einem Verbandscafé erhielten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit zum Dialog und Einblick in die Arbeit anderer Verbände.

In einer Talkrunde zur Organisationsentwicklung von Vereinen und Verbänden stellte die Bundesakademie das Impulspapier „Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit“ vor. Alle Verbände und Vereine sind eingeladen, das Papier zur Optimierung ihrer Arbeit zu nutzen. Das Dokument kann hier abgerufen werden.

Einen ausführlichen Beitrag zum VerbandspilotInnen-Projekt bringt der aktuelle Newsletter des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement.

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Dienstag, 11. Juli 2017

Neuer UNESCO-Lehrstuhl für Transkulturelle Musikforschung

„Bei uns steht die Musik als Immaterielles Kulturerbe und ihre Erforschung aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive im Zentrum. Musikalische Stile aus der ganzen Welt sind dabei von Interesse. Unsere Forschung kann also nur in internationaler Zusammenarbeit erfolgreich sein. Deshalb ist die Ernennung als UNESCO-Lehrstuhl und die damit einhergehende Kooperation mit Lehrstühlen auf der ganzen Welt so wichtig", sagte Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto, der neue Lehrstuhlinhaber bei der Einweihung.

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Montag, 10. Juli 2017

Zweiter Engagementbericht im Bundestag beraten

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley betonte anlässlich der Beratung des zweiten Engagementberichts im Deutschen Bundestag: "Deutschland engagiert sich. Fast 31 Millionen Menschen sind in ihrer Freizeit freiwillig aktiv für eine gute Sache. 80 Prozent engagieren sich auf lokaler Ebene: in Projekten, in Initiativen und in Vereinen. Dieses Engagement ist entscheidend für die Lebensqualität vor Ort. Denn für Kinder und Jugendliche macht es einen großen Unterschied, ob es Sportvereine, eine Theatergruppe und einen Proberaum für Bands gibt. Und für die Älteren ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die helfen, und Orte, wo Menschen einander begegnen. Wer eine gute Lebensqualität im ländlichen Raum halten will, braucht mehr als schnelles Internet, einen Arzt um die Ecke und einen Briefkasten im Ort. Deshalb müssen wir gerade auch auf dem Land die Strukturen zivilgesellschaftlichen Engagements weiter stärken."

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Dienstag, 04. Juli 2017

Nachlese Hans-Lenz-Medaillenverleihung 2017

Die Welt schreibt in ihrem Artikel zur Verleihung der Hans-Lenz-Medaille 2017: "Für seinen vorbildhaften Einsatz im Amateurmusikwesen wurde Michael Otto die Hans-Lenz-Medaille von Ernst Burgbacher, dem Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO), überreicht. Die Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen im deutschen Kulturraum und wurde bereits an Persönlichkeiten wie den Dirigenten Sir Simon Rattle verliehen."

 

   
Freitag, 30. Juni 2017

Hans-Lenz-Medaille 2017 geht an Dr. Michael Otto

Bild: Marcus Krüger

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände hat heute die Hans-Lenz-Medaille 2017 für herausragende Verdienste um das Amateurmusizieren an Dr. Michael Otto, Unternehmer und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group, verliehen. Sie wurde im Rahmen des The Young ClassX Jahreskonzerts in der Hamburger Laeiszhalle überreicht.

Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, betonte in seiner Laudatio: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Dr. Michael Otto, die sich dafür einsetzen und es auch unter schwierigen Umständen ermöglichen, dass Kreativität, musikalische Bildung und das soziale Miteinander gefördert werden. Er ist ein großartiger Kultur-Mäzen und gibt mit dem Verein The Young ClassX ein bundesweit einmaliges Beispiel dafür, wie man junge Menschen an die Musik heranführen kann. Genau dafür tritt auch die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände ein, der Dachverband der rund zwei Millionen Menschen, die bundesweit in ihrer Freizeit in etwa 35.000 meist ehrenamtlich geführten Orchestern und Ensembles musizieren. Gemeinsam ziehen wir am selben Strang.“

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Donnerstag, 29. Juni 2017

VereinspilotInnen als Gutes Beispiel aufgeführt

Die Agrarsoziale Gesellschaft bringt auf S. 45 ihrer aktuellen Zeitschrift "Ländlicher Raum" unter dem Titel "Ehrenamt leistet Beitrag zur Demokratiestärkung" unser VereinspilotInnen-Projekt mit der Bundesakademie Trossingen. Das Heft widmet sich dem Schwerpunkt „Rechtspopulismus im ländlichen Raum – Verstehen – Sensibilisieren – Handeln“. Nachzulesen hier.

   
Dienstag, 27. Juni 2017

Fünf Jahre musikalische "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" der BDO

Bilder: Julia De Simone

 

Ein Instrument zu basteln ist kinderleicht: aus Alltagsgegenständen wie einer Dose, einem Stock und einer Schnur kann jedes Kind eine sogenannte „Stockivari“ herstellen, ähnlich dem indischen „Tumbi“. Das lerne jedes Kind gleich zu Beginn des Kurses Gruppenmusizieren, erklärte Projektleiter Dr. Herbert Scheying beim Auftaktkonzert der „Fest-Takte“ des Norddeutschen Zupforchesters (NZO) in Hamburg-Langenhorn. Im Rahmen des bundesweiten Tags der Musik zeigten die NZO-Youngsters, elf Fortgeschrittene aus dem Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ ihr Können, danach folgten verschiedene Kammermusikbesetzungen aus dem NZO, bevor schließlich alle gemeinsam unter der Leitung von Steffen Trekel den Höhepunkt des Abends gestalteten und dafür Standing Ovations ernteten.

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Donnerstag, 15. Juni 2017

Neue Belege für positive Wirkungen Musikalischer Bildung

Musik, bildende Kunst, Theater, Literatur, Tanz und ähnliche Aktivitäten Kultureller Bildung können Heranwachsende in ihrer persönlichen Entwicklung in unterschiedlichen Hinsichten wirksam unterstützen. Das ist das übergreifende Ergebnis von sechs Studien der empirischen Bildungsforschung im Forschungsfonds Kulturelle Bildung, die diese Woche erstmals umfassend vorgestellt wurden. „Die Ergebnisse sind bildungspolitisch hoch relevant“, sagt Winfried Kneip, Vorstandsmitglied des Rats für Kulturelle Bildung e.V. (Essen), der die Studien aus Mitteln der Stiftung Mercator gefördert hat. „Unter anderem konnte die positive Wirkung musikalischer Aktivitäten auf die Sprachentwicklung belegt werden. Das öffnet neue Perspektiven für die Sprachförderung von Kindern ungeachtet ihrer Herkunft. Diese Resultate unterstreichen einmal mehr, wie wichtig qualifizierte Angebote Kultureller Bildung sind, beispielsweise in Ganztagsschulen.“

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Dienstag, 13. Juni 2017

NRW-Förderfonds Kultur & Alter 2018

Das Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Förderfonds "Kultur & Alter" Projekte, die zeitgemäße und innovative Formen der Kulturarbeit mit älteren Menschen erproben. Zentrale Ziele sind die Stärkung der Kreativität und die Entwicklung der Kulturellen Bildung älterer Menschen. Der neue Förderschwerpunkt für das Jahr 2018 lautet: "Kultur für Männer nach der Berufsphase".

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Montag, 12. Juni 2017

Bundeskanzlerin sieht Engagement als Markenzeichen Deutschlands

"Bürgerschaftliches Engagement macht unser Land erst richtig lebens- und liebenswert", sagte die Kanzlerin letzte Woche in Berlin. "In Deutschland gibt es eine breite Bereitschaft, sich freiwillig und unentgeltlich füreinander zu engagieren. Ungefähr die Hälfte unserer Bevölkerung ist ehrenamtlich aktiv: in Nachbarschaftshilfen und Sportvereinen, in Kirchengemeinden und freiwilligen Feuerwehren. Viele packen auch einfach spontan mit an, wie wir zum Beispiel bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen so eindrücklich gesehen haben", so Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Preisverleihung des Wettbewerbs "startsocial".

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